Operationsverstärker

Der Operationsverstärker, kurz OP, ist ein elektronisches Bauteil zur Steuerung größerer elektrischer Gleichströme durch Schwachströme. Er besitzt einen invertierenden und einen nicht invertierenden Eingang. Üblicherweise findet, als Eingangsschaltung, meistens ein Differenzverstärker seine Verwendung.

Dieser verstärkt nicht nur ein Signal, sondern die Differenz aus den beiden Eingangssignalen und liefert diese an den Ausgang. Durch das Zwischenschalten weiterer Bauelemente, zwischen dem Ausgang und einem der Eingänge, erhält der OP bestimmte Modifikationsarten seines Verhaltens. Die dadurch entstandenen Gegen- bzw.

Mitkopplungsvarianten können somit verschiedene mathematische Funktionen ausführen. Je nach Bedarf kann man addieren, subtrahieren, logarithmieren, integrieren, usw. Gegenkopplungen liefern im Gegensatz zu den Mitkopplungen mehr Stabilität und bessere Parameter bei einer Schaltung. Mitkopplungen verhalten sich nur bei gezielten Einsätzen gewinnbringend und werden dementsprechend seltener verwendet.

Ebenfalls ist, neben der reinen Verstärkung, möglich verschiedene Signale zu vergleichen, die OP-Schaltung als Schwellwertschalter und Analog-Digital-Wandler oder für diverse Filterfunktionen zu benutzen. Die meisten Hersteller bieten die OPs als integrierte Schaltungen an. Der Vorteil äußert sich durch die niedrigeren Preise und den geringeren Platzbedarf. Da der Operationsverstärker dadurch vielseitig einsetzbar ist, hat ihn dies zu einem sehr wichtigen Bauelement der analogen Elektronik gemacht.

Somit ist er in vielen elektronischen Geräten vorhanden. Bei der Verstärkung sind Faktoren von 1 bis über 10.000 durchaus der Regelfall.